Am 10. Februar 2008 haben wir auf dem Glockenhof unser Heidebauern-Museum eröffnet.
In den Museumsbereich sind alle Gebäude und die Aussenanlagen mit einer Fläche von etwa
6000 qm einbezogen.
In dem kleinen Museum wird das gesamte Inventar ausgestellt und erklärt, welches für die Arbeit auf dem Hof benötigt wurde und mit dem teilweise noch heute gearbeitet wird. Darunter befinden sich Arbeitsgeräte, die seit Hofgründung um 1860 eingesetzt wurden. Der Glockenhof besitzt einen großen Bauernblumen- und Kräutergarten. Ein großes Anliegen von uns besteht darin,
interessierten Besuchern, Schulklassen und Vereinen das Leben und Arbeiten der hiesigen Heidebauern auf verständliche Weise nahezubringen.
Ich selbst wurde auf unserem Bauernhof geboren und bin so alt wie unsere „Hausfichte“. Diese hat mein Vater als Sämling meiner Mutter im tiefen Winter zu meiner Geburt geschenkt.
Frühzeitig wurde ich in die Arbeit auf dem Hof einbezogen. Dadurch bin ich mit allen Arbeiten bestens vertraut, angefangen beim täglichen Gras hauen bis hin zum Pflügen mit dem Ochsengespann. Ich habe zu allen Gerätschaften eine enge Beziehung. Viele Stunden habe ich die einzelnen Arbeitsgeräte in der Hand gehabt und kann so manche Story erzählen. Ebenso bin ich bestens mit den ausgeklügelten Produktionsweisen unserer Heidebauern vertraut., die es nur in unserer Region gibt. Dank dieser Produktionsmethoden war es den hiesigen Bauern möglich, dem kargen Sandboden einen verhältnismäßig guten Ertrag abzuringen.
Natürlich lüfte ich während der Führung auch das Geheimnis um den Namen „Glockenhof“, den unser Anwesen erst seit dem 07.Mai 2006 trägt. Einige weitere Glockenhofgerätschaften sehen Sie in der Galerie.